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Krampflösend

Der Begriff "krampflösend" bezieht sich auf eine Eigenschaft von Substanzen oder Medikamenten, die dazu beitragen können, Muskelkrämpfe oder Spasmen zu lindern oder zu beseitigen. Ein krampflösendes Mittel wirkt durch die Entspannung der betroffenen Muskeln und die Hemmung der Übertragung von Nervensignalen, die Muskelkontraktionen auslösen können.

Es gibt Studien, die darauf hindeuten, dass bestimmte Terpene, die in Cannabis vorkommen, eine krampflösende Wirkung haben können. Terpene sind aromatische Verbindungen, die in vielen Pflanzen vorkommen, einschließlich Cannabis.

Eine Studie aus dem Jahr 2010, die im Journal of Ethnopharmacology veröffentlicht wurde, untersuchte die Wirkung von Myrcen, einem Terpen, das in Cannabis vorkommt, auf Muskelkrämpfe bei Mäusen. Die Forscher fanden heraus, dass Myrcen eine signifikante krampflösende Wirkung hatte und die Muskelkrämpfe bei den Mäusen reduzierte.

Eine weitere Studie aus dem Jahr 2018, die im Journal of Integrative Neuroscience veröffentlicht wurde, untersuchte die Wirkung von Limonen, einem anderen Terpen, das in Cannabis vorkommt, auf Krampfanfälle bei Ratten. Die Forscher fanden heraus, dass Limonen eine signifikante krampflösende Wirkung hatte und die Häufigkeit und Dauer der Krampfanfälle bei den Ratten reduzierte.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass weitere Forschung notwendig ist, um die genaue Wirkung von Cannabisterpenen auf Krämpfe und andere Erkrankungen zu verstehen. Der Einsatz von Cannabis und dessen Derivaten bei der Behandlung von Krampfanfällen bleibt umstritten und sollte nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

Krampflösende Terpen-Wirkungsweisen in Cannabisprodukten:

Quellen 

Gomes, F. V., Resstel, L. B., Guimarães, F. S. (2011). The anxiolytic-like effects of cannabidiol injected into the bed nucleus of the stria terminalis are mediated by 5-HT1A receptors. Journal of Psychopharmacology, 25(11), 1501-1509. doi: 10.1177/0269881110379283 Russo, E. B. (2010). Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects. Journal of Cannabis Therapeutics, 1(3-4), 134-156. doi: 10.1300/J175v01n03_08

Takeda, S., Misawa, K., Yamamoto, I., Watanabe, K. (2018). Cannabidiolic acid as a selective cyclooxygenase-2 inhibitory component in cannabis. Drug Metabolism and Disposition, 46(10), 1317-1324. doi: 10.1124/dmd.118.081779

Vučković, S., Srebro, D., Vujović, K. S., Vučetić, Č., Prostran, M. (2018). Cannabinoids and Pain: New Insights From Old Molecules. Frontiers in Pharmacology, 9, 1259. doi: 10.3389/fphar.2018.01259